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Plattform

Oh Markt / No Markt

OH MARKT / NO MARKT

Liebe Zuschauer,

seit über Jahren bietet die Theater Neumarkt im traditionellen Ambiente eines ehemaligen Zunfthauses zeitgenössisches Theater und Raum für experimentelle Kunst. Umgeben von Schweizer Handwerkstradition und orientalischen Teppichverkäufern können Sie sich bei uns zurücklehnen und einmal jenseits der Einkaufshektik und des Alltagsstresses Ihren seelischen Frieden finden, oder sich hier und da anregen lassen und im Anschluss an kulturkritische Abende einen guten Rotwein geniessen.
Wir versprechen Ihnen starke Schauspieler, authentisches Personal und grosse Stoffe.

Liebe Zuschauer,

so wollen wir nicht anfangen. Daher widmen wir uns in der dritten Plattform dieser Spielzeit diesem Thema, dem man sich nicht entziehen kann: dem Markt. Zunächst verorten wir uns: Wir befinden uns am Theater Neumarkt mitten im Niederdorf von Zürich, also in der Geschichte von Handwerk, Handel, Tausch, Angebot und Nachfrage. Wo befinden Sie sich? Wo stehen Sie?

Schön wäre es, wenn wir als Theater einfach einen besonderen Stand einnehmen könnten. Wenn wir Sie einfach einladen könnten, zu uns an den ganz anderen Ort zu kommen, in einen Raum, der vom Markt und seinen Gesetzen ausgenommen wäre. Eine Art Jenseits im Diesseits. Immer wieder neue Gesichter, neue Geschichten, ein bisschen Empörung, ein wenig Dionysisches, ein lustiges Völkchen, La Bohème, das Treiben ins Bunte hinein, oder tiefer ins Blaue, ein Fest– ein Versprechen auf eine Entfesselung, die der Alltag nicht zu bieten hat und nicht zulassen würde – kurz: Lust, Liebe. Und natürlich auch Witz und Intelligenz. Aber dann gleich wieder: Lust und Liebe. Anders gesagt, eine schöne Projektion, die auch Theatermacher luftig ausschmücken oder mit schweren Begriffen aufgerüstet zum Besten geben. Aber mal ehrlich: Harmlosigkeitsverdacht. Harmlosigkeitsverdacht!! Wieso sollte das Theater, die Kunst und ihre Künstler der Ökonomie gedanklich, psychisch, praktisch enthoben sein? Andere, dritte, vierte, x-te Möglichkeitsräume aufzutun, gar das Utopische greifbar, zumindest denkbar zu machen, ist eine starke Vorstellung. Aber auch die lässt sich vermarkten, als Nischenprodukt.

OH MARKT / NO MARKT behauptet nicht, dass es um eine einfache Alternative ginge, zu der wir uns frei entscheiden könnten. Unser Theater ist Ihr Theater. Und wenn das Theater ein Spiegel der Gesellscha sein soll, dann müssen wir uns darin gegenseitig anschauen. Oder wir schreiben bald Werbetexte wie oben.

Wir befinden uns im Diesseits, Theater ist kein zweckfreier Raum. Theater erschafft unter «normalen» Produktionsbedingungen (d.h. niedrige Löhne, Leidenschaft, Zeitdruck, Konkurrenz etc.) ein Produkt, das die Hoffnung nährt, dass es ein Jenseits von Marktbedingungen gibt. Das gilt gemeinhin als Luxus der Theaterschaffenden, weil sie ja das machen, wozu «sie Lust haben».

Wir möchten in dieser dritten Plattform nichts als selbstverständlich nehmen, auch nicht den Ort, an dem wir Theater machen. Wir möchten das Theater nicht ins Jenseits befördern oder gemeinsam mit dem Niederdorf die pittoreske Idee von traditionellem Handwerk, Qualität und Originalität aufrecht erhalten. Wie überall anders auf der Welt kann man hier in Ketten einkaufen. Wir wollen auf das sich Widersprechende zeigen, den Widerspruch aushalten. Ihn hervortreiben. Darstellen. Neu verhandeln.

Die Plattform OH MARKT / NO MARKT schafft Zeit und Raum für öffentlichen Widerspruch, auch in unseren Stücken und Vorhaben. Wir beginnen mit Oberwelt/Untergrund: Das Berliner Puppenkollektiv kommt mit Puppen und Kisten von Material aus der Grossstadt und baut in Zürich den fiktiven Sündenort «Syn City – Stadt, die nicht sein darf» – ein modernes Babylon voller Geschichten von Liebe und Schuld, Sühne und Rache. Europa/Schweiz: Der in Basel lebende Regisseur Christoph Frick und die Schweizer Musiker Martin Schütz und Bo Wiget nähern sich der Stadt Zürich über ihr neues Einfallstor, die Europaallee, und sucht im Mai mit Musikern, Schauspielern und Architekten nach dem Sound der Stadt, die nicht unbedingt im Herzen der Schweiz, aber sicher im Herzen Europas liegt. Kunst/Leben: Im Juni inszeniert Peter Kastenmüller Michel Houellebecqs grossen Roman «Karte und Gebiet» als Schweizer Erstaufführung, in der Kunst als Heilmittel gegen das Leben erprobt wird.

Ihr Theater Neumarkt

 

 

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Ensemble

Ensemble

Schauspieler/PerformerSH

  • Martin ButzkeSH
    Martin Butzke

    Martin Butzke, geboren 1974 in Wilhelmshaven, absolvierte ein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbücken. 1997-2001 war er am Theater Ingolstadt engagiert, wo ihm für die Rolle des Roelle in Fleissers «Fegefeuer in Ingolstadt» der Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage 2001 verliehen wurde. 2001-2006 war er Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen, 2006-2010 am Schauspiel Frankfurt. Er spielte ausserdem in TV- und Kinoproduktionen, u.a. in «Wer wenn nicht wir» von Andres Veiel und «Jud Süss – Sympathie für den Teufel» von Oskar Roehler. Seit 2010 arbeitet er frei mit Corinna von Rad, Elias Perrig, Bettina Oberli und mehrfach mit Peter Kastenmüller, darunter in «Jenseits von Eden» und «Das siebente Siegel» am Theater Basel und in «Unendlicher Spass» am Hebbel am Ufer Berlin.

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  • Nicola FritzenSH
    Nicola Fritzen

    Geboren 1978 in Berlin und aufgewachsen auf Teneriffa. Bis 2003 Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Engagements an den Münchner Kammerspielen (von 1999 bis 2003), am Theater Ulm (von 2003 bis 2006) und am Theater Freiburg (von 2006 bis 2009). Seitdem arbeitet er freischaffend u. a. am Schauspielhaus Zürich, Münchner Kammerspiele, Schauspiel Hannover, Theater KLARA (Basel) sowie dem Münchner Volkstheater. Arbeiten mit den Regisseuren Sebastian Nübling, Christoph Frick, Tom Kühnel, Lars-Ole Walburg und Christian Stückl. Die Münchner Produktion Felix Krull(Regie: Bastian Kraft) wurde u. a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: für »besondere schauspielerische Leistungen« (Bayrische Theatertage 2013), 1. Preis Festival »radikal jung« (2012), Publikumspreis des Südtiroler Kulturinstituts (2012), »tz Rosentrauß des Jahres als beste Theaterinszenierung Münchens« (2011).

    www.nicolafritzen.de

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  • Maximilian KrausSH
    Maximilian Kraus

    Maximilian Kraus, geboren 1984 in München, studierte Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Am Theater der Künste in Zürich spielte er unter anderem in «Der Belagerungszustand» (Regie: Christoph Frick)‚ in «Raststätte» (Regie: Peter Kastenmüller), am Theater Biel Solothurn in «Gespräche mit Astronauten» (Regie: Laura Koerfer) und in «Alice» (Regie: Andreas Herrmann) am Luzerner Theater. 2012 gewann er den Karl Oprecht-Preis. Ab der Spielzeit 2013/14 ist Maximilian Kraus Ensemblemitglied am Theater Neumarkt.

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  • Club RealSH

    Club Real ist ein Kollektiv von Künstlern und Künstlerinnen aus den Bereichen Performance, Theater und Architektur. Für ihre vorwiegend partizipatorisch und ortsspezifisch ausgerichteten Projekte arbeiten sie mit lokalen Akteuren und anderen Künstlern, Wissenschaftlern und Kulturarbeitern zusammen. Club Real wurde 2000 in Berlin von Thomas Hauck, Marianne Ramsay-Sonneck und Georg Reinhardt gegründet. Thomas Hauck, Jahrgang 1974, studierte Landschaftsarchitektur in Hannover, Edinburgh und Berlin. Marianne Ramsay-Sonneck, geboren 1975, arbeitete nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz als Schauspielerin in Marburg, Frankfurt, Essen und Berlin. Georg Reinhardt, geboren 1972, hat zunächst Architektur studiert und dann an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz gewechselt. Er arbeitete bis 2000 als Schauspieler und Regisseur in Erfurt, Bochum und Berlin. In den Jahren von 2001 bis 2012 hat das Trio – häufig auch in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Schauspieler Christoph Theussl – international mehr als vierzig Projekte verwirklicht.

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  • Janet RotheSH
    Janet Rothe

    Janet Rothe, geboren 1987, studierte Schauspiel am Europäischen Theaterinstitut und an der Universität der Künste Berlin. In ersten Rollen war sie in Berlin am Deutschen Theater, am Maxim Gorki Theater, am Hebbel am Ufer sowie am Staatstheater Schwerin zu sehen, wo sie unter anderem mit Peter Kastenmüller, Hermann Schmidt-Rahmer, Brit Bartkowiak und Juliane Kann arbeitete. Ausserdem spielte sie in verschiedenen Filmen der deutschen Film- und Fernsehakademie DFFB, u.a. 2012 die Hauptrolle in «Farbenblind» (Regie: Daria Belova). Ab der Spielzeit 2013/14 ist Janet Rothe Ensemblemitglied am Theater Neumarkt.

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  • Yanna RügerSH
    Yanna Rüger

    Yanna Rüger, geboren 1986 in Tübingen, studierte Schauspiel im Masterstudiengang an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Während dem Studium war sie u.a. in der Produktion «Also, mich interessiert mein Sexualleben mehr als der Israel-Palästina-Konflikt» von Christopher Kriese (Regie: Christopher Kriese und Miriam Walther) zu sehen, die zum Koerber Studio Junge Regie ans Thalia Theater in Hamburg und zum Stückemarkt am Stadttheater in Heidelberg eingeladen war. Weiter spielte sie in diversen Produktionen am Theater der Künste in Zürich und am Stadttheater Biel Solothurn. In der Spielzeit 2012/13 war sie im Rahmen vom Schauspielstudio am Schauspielhaus Zürich engagiert und arbeitete dort mit den RegisseurInnen Barbara Frey («Baumeister Solness»), Bastian Kraft («Der Steppenwolf») und Jörg Schwahlen («Die Gottesanbeterin»). Ab der Spielzeit 2013/14 ist Yanna Rüger festes Mitglied des Ensembles am Theater Neumarkt.

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  • Martin SchützSH
    Martin Schütz

    Der Musiker Martin Schütz lebt in Biel/Bienne und arbeitet als Improvisator und Komponist mit elektrischem und akkustischem Cello und elektronischen Mitteln. Seit den 80er Jahren hat er mit unzähligen Musikern aus Europa, USA und anderswo gespielt. In den letzten Jahren ist er vor allem als Mitglied des Trio's «Koch-Schütz-Studer» und als Komponist und Live-Musiker im Theater (u.a. mit den Regisseuren Christoph Marthaler, Luc Bondy, Ruedi Häusermann, Stefan Pucher und Christoph Frick u.a. am Schauspielhaus Zürich,in Berlin an der Volksbühne und am Berliner Ensemble, am Burgtheater Wien, in München am Residenztheater und den Kammerspielen, Stadtheater Bern, Hannover, Köln etc.) sowie in Verbindung mit Tanz (u.a. Musik für drei Produktionen der Tänzerin/Choreographin Anna Huber) in Erscheinung getreten. Daneben schreibt und produziert er auch regelmässig Musik für Film (u.a. für Filme von Peter Liechti, Dieter Gränicher und Tobias Ineichen) und Hörspiel (Radio SRF). Nach der Ausbildung zum klassischen Cellisten hat sich Schütz dem Jazz und der Improvisation zugewandt. Ab Mitte der 80er Jahre begann er sich für elektrische Musik und elektronische Manipulation des akkustischen Klangs zu interessieren. Daraus resultierte unter anderem der Bau des «electric 5-string-cello», welches er seit da zu seinem Hauptinstrument gemacht hat.

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  • Heiner StadelmannSH

    1943 in Hersbruck bei Nürnberg geboren, spielte Heiner Stadelmann seit 1967 in verschiedenen Ensembles, unter anderem in Kassel, Wiesbaden, Karlsruhe und Freiburg. Ab 1992 war er acht Jahre lang festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum – erst bei Frank-Patrick Steckel, dann bei Leander Haussmann. In dieser Zeit arbeitete er mit Regisseuren wie Frank-Patrick Steckel, Leander Haussmann, Jürgen Kruse, und Dimiter Gottscheff zusammen. Ab 2000 war er am Nationaltheater in Mannheim engagiert, von 2006 bis 2009 war er festes Ensemblemitglied des schauspielfrankfurt. 2009 ist er mit einer Rolle in Tracy Letts «Eine Familie» ans Schauspielhaus Bochum zurückgekehrt. Mit Lisa Nielebock hat er hier bereits in «Der elfte Gesang» von Roland Schimmelpfennig gearbeitet. Heiner Stadelmann ist als Gast in «Karte und Gebiet» am Theater Neumarkt zu sehen.

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  • Bo WigetSH
    Bo Wiget

    Bo Wiget Cellist, Komponist, Performer und Regisseur wurde 1971 in Wattwil, Schweiz, geboren. Nach klassischer Celloausbildung beginnt er sich ab 1989 für Rock, Jazz und vor allem improvisierte Musik zu interessieren, und beschäftigt sich autodidaktisch mit Komposition. Gleichzeitig verstärkt sich auch sein Interesse für Bühnenkunst. Seit 1997 besteht das Duo Archetti/Wiget mit dem Gitarristen, elektronischen Musiker und visuellen Künstler Luigi Archetti. Das Duo beschäftigt sich mit Musik und der visuellen Kunst an der Schnittstelle zu Klang. Als Theatermusiker wirkt Bo Wiget unter anderen am Theater Neumarkt Zürich, Schauspielhaus Zürich, Theater Freiburg, Nationaltheater Mannheim, Stadttheater Konstanz, Staatsoper Berlin, Volksbühne Berlin, Schauspielhaus Graz, Schauspielhaus Bochum, Staatstheater Hannover. Zusammenarbeiten verbinden ihn mit Choreografen, Regisseuren und Performance-Künstlern wie André Becker, Christoph Frick, Stefan Kaegi/RIMINI PROTOKOLL, Anders Paulin, Christina Rast, Meg Stuart/Damaged Goods (gemeinsam mit Paul Lemp Live-Musik für Visitors Only, sowie als Performer/Musiker für Auf den Tisch), Leopold von Verschuer, Wunderbaum (NL) und anderen. Seit 2007 existiert das Duo Beide Messies mit dem singenden und dichtenden Tänzer und Andreas A. Müller. Auftritte und Performances in Kunst-Tanz-Musik-Zusammenhängen in Berlin, München, Leipzig, Potsdam, Tallinn, Zürich und Berlin (Sophiensäle, HAU, Tanz im August etc.), Brüssel. 2007 entsteht seine erste Tanz/Musik-Performance MASSARBEIT (zusammen mit seiner Tochter). Aufführungen in Zürich, Berlin, Brüssel, Paris, Aachen. Als Regisseur inszenierte er Musik/Theater-Projekte u.a. am Theater Freiburg und am Theater Rampe Stuttgart. 2008 gründet Bo Wiget happysystem (Berlin/Zürich), ein multidisziplinäres Musik/Tanz-Theater-Kollektiv. Bisher entstanden die Stücke BIN MEIN EIGNER HUND (Tanzhaus Zürich) und HAPPY SYSTEMS – EIN ABEND MIT G. PH. TELEMANN (Rote Fabrik, Zürich & Sophiensaele, Berlin), SOG (stromereien Zürich 2011) und MELODIEN FÜR VIELE oder Rousseau und die Musik (Villa Elisabeth Berlin, 2012). Als Cellist trifft Bo Wiget außerdem auf Musiker wie Tetuzi Akiyama, Iva Bittovà, Dominik Blum, eavesdropper, Hans-Joachim Irmler (Faust), Jason Kahn, Margareth Kammerer, Simon Lenski, Werner Lüdi, Koichi Makigami, Lucas Niggli, Zeena Parkins, Marino Pliakas, Hahn Rowe, Christof Dienz, Taku Sugimoto, Kazuhisa Uchihashi, Christian Weber, Michael Wertmüller und viele andere. Konzerte und Festivals mit seinen bestehenden Duos sowie verschiedenen Bands führen ihn durch ganz Europa und nach Japan. Zahlreiche Performances mit Tänzern, Dichtern und Schauspielern wie Martin Engler, Christian Filips, Heather Kravas, Antonija Livingstone, Monika Rinck, Raphael Urweider. Außerdem zahlreiche Hörspielmusiken und Kompositionsaufträge für verschiedene Ensembles (Sing-Akademie zu Berlin, Duo Rossini, Lautten Compagney u.a.). Bo Wigets Komposition "Odem" für Bläserorchester erhielt eine "honorable mention" beim FIMS-Kompositionswettbewerb 2013. Bo Wiget wohnt in Berlin.

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RegieSH

  • Christoph FrickSH

    Christoph Frick, geboren 1960 in Tuttlingen, war von 1991-2012 künstlerischer Leiter der Theatergruppe KLARA, deren Mitbegründer er ist und die zu den renommiertesten Formationen der freien Szene in der Schweiz gehört. Seit 2002 arbeitete Christoph Frick am Luzerner Theater, am Schauspiel Köln, an den Münchner Kammerspielen, am Staatsschauspiel Dresden und am Schauspiel Hannover, wo er u.a. «Nathan der Weise», «Moby Dick» und «Die Räuber» inszenierte. Von 2006-2009 war er Hausregisseur am Theater Freiburg, wo unter seiner Regie u.a. «Othello», «Kasimir und Karoline» und zuletzt «Elementarteilchen» nach Houellebecqs Roman entstanden. Mit «Hochstapler & Falschspieler» 2010 und «Letzte Welten» 2011 realisierte er zwei grosse spartenübergreifende Koproduktionen, die in der Schweiz (Kaserne Basel, Auawirleben Bern, Gessnerallee Zürich bzw. Theaterspektakel Zürich) und am Theater Freiburg zur Aufführung kamen. Am Staatsschauspiel Dresden inszenierte er 2011 die Uraufführung von Martin Heckmanns’ «Vater Mutter Geisterbahn», die zu den Mülheimer Theatertagen 2012 eingeladen war und 2013 die UA «Vom Wandel der Wörter – Ein Deutschlandbericht».

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  • Johann KuithanSH

    Johann Kuithan, geboren 1981 in Münster (Westfalen), studierte Germanistik, Theaterwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Pädagogik in Mainz. Er war Regieassistent am Schauspiel Frankfurt und leitete dort in der Spielzeit 06/07 den Jugendclub JAGO! 2007 übernahm er die Produktionsleitung für das Projekt «Pimp the City» (Regie: Simon Solberg) am Nationaltheater Mannheim und leitete die Theatergruppe S.P.Q. in Mainz. Während der Spielzeiten 08/09 bis 10/11 war er fester Regieassistent am Maxim Gorki Theater Berlin. Dort inszenierte er u. a. «Rheinsberg» nach Kurt Tucholsky, «Kindheitsmuster» nach Christa Wolf, sowie das Rechercheprojekt des Jugend- und Seniorenklubs «Deine Landschaft / Meine Geschichte». Zudem entwickelte er die Reihe «Visiothek - Kleine Stücke aus großen Filmen», die inzwischen ihre neue Heimat am Theater Neumarkt in Zürich hat. Als freier Regisseur arbeitete Johann Kuithan u.a. am Jungen Theater Göttingen («Loveletters»), am Theaterhaus Gessnerallee («Die Passion des Josef A.») und am Anhaltischen Theater Dessau («Hallo Nazi»).

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  • Sebastian NüblingSH

    Sebastian Nübling, geboren1960 in Lörrach, studierte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Er war Mitbegründer und acht Jahre Schauspieler und Musiker der freien Gruppe «Theater Mahagoni» in Hildesheim. Seit 1997 arbeitet er als freischaffender Regisseur u.a. am Theater Basel, an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, am Staatstheater Hannover und am Staatstheater Stuttgart. 2002 erhielt er von der Jury der Zeitschrift «Theater heute» die Auszeichnung Nachwuchsregisseur des Jahres. Im selben Jahr wurde seine Inszenierung «John Gabriel Borkman» von Hernik Ibsen am Theater Basel zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2004 folgte eine Einladung seiner Inszenierung «Wilde oder der Mann mit den traurigen Augen» von Händl Klaus am Staatstheater Hannover. Die Uraufführung von Händl Klaus «Dunkel lockende Welt» (Münchner Kammerspiele, 2006), 2007 «Dido und Aeneas» vom Theater Basel sowie die Uraufführung von Simon Stephens «Pornographie» (Deutsches Schauspielhaus Hamburg, 2008) wurden ebenfalls zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Für sein Hooligan-Drama «Furioso» am Staatstheater Stuttgart erhielt er den 1. Preis des Hamburger Festivals «Politik im Theater». 2006 debütierte Sebastian Nübling mit Bizets «Carmen» in Stuttgart als Opernregisseur. An den Münchner Kammerspielen inszenierte er ausserdem «Hass» nach dem Film Mathieu Kassovitz (2008) und die Uraufführung von Händl Klaus «Furcht und Zittern» (2008). Mit der Uraufführung von «Three Kingdoms», seiner ersten trinationalen Produktion an den Münchner Kammerspielen, und im Team mit der Bühnenbildnerin Muriel Gerstner und dem Musiker Lars Wittershagen wird er seine Zusammenarbeit mit Simon Stephens fortsetzen, von dem er bereits «Reiher» (2004), «Pornographie» (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2008), «UBU» (Uraufführung Toneelgroep Amsterdam 2010) und «Punk Rock» (2010) auf die Bühne brachte. An den Münchner Kammerspielen inszenierte Sebastian Nübling «Endstation Sehnsuch» von Tennessee Williams, «Alpsegen» von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel und ORPHEUS STEIGT HERAB wurde zum Berliner Theatertreffen 2013 eingeladen und von «Theater heute» zu einer der besten Inszenierungen des Jahres 2013 eingeladen. Im Juni 2014 ist am Theater Neumarkt seine Inszenierung «Non stop» zu sehen, ein Tanzstück, das im März 2013 am Theater Freiburg Premiere hatte.

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RäumeSH

  • Doris DzierskSH
    Doris Dziersk

    Doris Dziersk, geboren 1973, studierte Bildende Kunst und Kunsttheorie in London. 2001-2003 war sie Bühnenbildassistentin und persönliche Assistentin von Barbara Ehnes an den Münchner Kammerspielen. Bisherige Arbeiten als Bühnenbildnerin und Installationskünstlerin erfolgten für Meg Stuart (u.a. «BLESSED» 2007), Enrico Stolzenburg, Gesine Danckwart, Jarg Pataki, Sebastian Baumgarten und Stefanie Sewella u.a am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Theater Freiburg und am HAU Berlin. Sie entwickelte Installationen für «X-Wohnungen» in Berlin und Caracas, für den «Steirischen Herbst» in Graz, in Kollaboration mit raumlabor berlin (u.a. «Modell Kreuzberg», HAU Berlin, 2006 mit Markus Bader») und mit der Künstlerin Anke Philipp (u.a. «Die Loge», Mousonturm Frankfurt, 2008). 2008 zeigte die stuttgarter Galerie «Dengler und Dengler. Galerie für schöne Künste» Doris Dziersks Arbeiten in der Einzelausstellung «Neuanfang». Für ihre Arbeiten erhielt sie 2009 einen Hamburger Rolf-Mares-Preis und 2012 einen New Yorker Bessie Award.

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KostümeSH

  • Franziska BornSH

    Franziska Born, geboren 1973 in Zürich, studierte Textildesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Seit 1998 arbeitet sie freiberuflich, entwirft und realisiert Kostümarbeiten und Modeprojekte, textile und nicht-textile Gestaltungen im Raum, sowie Produkte im Bereich Heimtextilien. Sie unterrichtet zudem als Dozentin für Textilentwurf an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Als Kostümbildnerin war sie in verschiedenen Produktionen am Luzerner Theater (unter der Regie von Mathis Kramer- Länger) und in der freien Szene tätig. Seit dessen Gründung entwickelt sie die Kostüme für das Theater von Zimmermann & de Perrot, welches auf internationalen Bühnen gastiert. Franziska Borns Arbeiten und Kollaborationen wurden in verschiedenen Ausstellungen präsentiert und zweimal mit dem eidgenössischen Preis für Design ausgezeichnet.

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  • Sara KittelmannSH

    Sara Kittelmann wird in Neustadt/Niedersachsen geboren. Sie wächst in Hamburg auf und absolviert an der Hamburgischen Staatsoper eine Herrenschneiderausbildung. Es folgen Gesellenjahre und drei Spielzeiten als Kostümassistentin an der Hamburgischen Staatsoper. Nach weiteren Assistenzen am Theater Basel und bei der Ruhrtriennale ist Sara Kittelmann seit 2007 als freischaffende Kostümbildnerin tätig. Sie arbeitet u.a. mit den Regisseuren Simon Solberg, Christiane Pohle, Elias Perrig, Werner Düggelin François Orsoni und Hendrik Müller zusammen und entwirft Kostüme für Schauspiel und Opernproduktionen an u.a. folgenden Häusern: Thalia Theater Hamburg, Theater Basel, Deutsches Theater Berlin, Bayerische Staatsoper, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Staatsschauspiel Dresden, Centraltheater Leipzig und Théâtre de la Bastille Paris.

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Musik&VideoSH

  • Martin SchützSH
    Martin Schütz

    Der Musiker Martin Schütz lebt in Biel/Bienne und arbeitet als Improvisator und Komponist mit elektrischem und akkustischem Cello und elektronischen Mitteln. Seit den 80er Jahren hat er mit unzähligen Musikern aus Europa, USA und anderswo gespielt. In den letzten Jahren ist er vor allem als Mitglied des Trio's «Koch-Schütz-Studer» und als Komponist und Live-Musiker im Theater (u.a. mit den Regisseuren Christoph Marthaler, Luc Bondy, Ruedi Häusermann, Stefan Pucher und Christoph Frick u.a. am Schauspielhaus Zürich,in Berlin an der Volksbühne und am Berliner Ensemble, am Burgtheater Wien, in München am Residenztheater und den Kammerspielen, Stadtheater Bern, Hannover, Köln etc.) sowie in Verbindung mit Tanz (u.a. Musik für drei Produktionen der Tänzerin/Choreographin Anna Huber) in Erscheinung getreten. Daneben schreibt und produziert er auch regelmässig Musik für Film (u.a. für Filme von Peter Liechti, Dieter Gränicher und Tobias Ineichen) und Hörspiel (Radio SRF). Nach der Ausbildung zum klassischen Cellisten hat sich Schütz dem Jazz und der Improvisation zugewandt. Ab Mitte der 80er Jahre begann er sich für elektrische Musik und elektronische Manipulation des akkustischen Klangs zu interessieren. Daraus resultierte unter anderem der Bau des «electric 5-string-cello», welches er seit da zu seinem Hauptinstrument gemacht hat.

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  • Bo WigetSH
    Bo Wiget

    Bo Wiget Cellist, Komponist, Performer und Regisseur wurde 1971 in Wattwil, Schweiz, geboren. Nach klassischer Celloausbildung beginnt er sich ab 1989 für Rock, Jazz und vor allem improvisierte Musik zu interessieren, und beschäftigt sich autodidaktisch mit Komposition. Gleichzeitig verstärkt sich auch sein Interesse für Bühnenkunst. Seit 1997 besteht das Duo Archetti/Wiget mit dem Gitarristen, elektronischen Musiker und visuellen Künstler Luigi Archetti. Das Duo beschäftigt sich mit Musik und der visuellen Kunst an der Schnittstelle zu Klang. Als Theatermusiker wirkt Bo Wiget unter anderen am Theater Neumarkt Zürich, Schauspielhaus Zürich, Theater Freiburg, Nationaltheater Mannheim, Stadttheater Konstanz, Staatsoper Berlin, Volksbühne Berlin, Schauspielhaus Graz, Schauspielhaus Bochum, Staatstheater Hannover. Zusammenarbeiten verbinden ihn mit Choreografen, Regisseuren und Performance-Künstlern wie André Becker, Christoph Frick, Stefan Kaegi/RIMINI PROTOKOLL, Anders Paulin, Christina Rast, Meg Stuart/Damaged Goods (gemeinsam mit Paul Lemp Live-Musik für Visitors Only, sowie als Performer/Musiker für Auf den Tisch), Leopold von Verschuer, Wunderbaum (NL) und anderen. Seit 2007 existiert das Duo Beide Messies mit dem singenden und dichtenden Tänzer und Andreas A. Müller. Auftritte und Performances in Kunst-Tanz-Musik-Zusammenhängen in Berlin, München, Leipzig, Potsdam, Tallinn, Zürich und Berlin (Sophiensäle, HAU, Tanz im August etc.), Brüssel. 2007 entsteht seine erste Tanz/Musik-Performance MASSARBEIT (zusammen mit seiner Tochter). Aufführungen in Zürich, Berlin, Brüssel, Paris, Aachen. Als Regisseur inszenierte er Musik/Theater-Projekte u.a. am Theater Freiburg und am Theater Rampe Stuttgart. 2008 gründet Bo Wiget happysystem (Berlin/Zürich), ein multidisziplinäres Musik/Tanz-Theater-Kollektiv. Bisher entstanden die Stücke BIN MEIN EIGNER HUND (Tanzhaus Zürich) und HAPPY SYSTEMS – EIN ABEND MIT G. PH. TELEMANN (Rote Fabrik, Zürich & Sophiensaele, Berlin), SOG (stromereien Zürich 2011) und MELODIEN FÜR VIELE oder Rousseau und die Musik (Villa Elisabeth Berlin, 2012). Als Cellist trifft Bo Wiget außerdem auf Musiker wie Tetuzi Akiyama, Iva Bittovà, Dominik Blum, eavesdropper, Hans-Joachim Irmler (Faust), Jason Kahn, Margareth Kammerer, Simon Lenski, Werner Lüdi, Koichi Makigami, Lucas Niggli, Zeena Parkins, Marino Pliakas, Hahn Rowe, Christof Dienz, Taku Sugimoto, Kazuhisa Uchihashi, Christian Weber, Michael Wertmüller und viele andere. Konzerte und Festivals mit seinen bestehenden Duos sowie verschiedenen Bands führen ihn durch ganz Europa und nach Japan. Zahlreiche Performances mit Tänzern, Dichtern und Schauspielern wie Martin Engler, Christian Filips, Heather Kravas, Antonija Livingstone, Monika Rinck, Raphael Urweider. Außerdem zahlreiche Hörspielmusiken und Kompositionsaufträge für verschiedene Ensembles (Sing-Akademie zu Berlin, Duo Rossini, Lautten Compagney u.a.). Bo Wigets Komposition "Odem" für Bläserorchester erhielt eine "honorable mention" beim FIMS-Kompositionswettbewerb 2013. Bo Wiget wohnt in Berlin.

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  • Tobias Yves ZintelSH

    Video

    Geboren 1975 in Passau, studierte Tobias Yves Zintel Konzeptkunst an der Akademie der Bildenden Künste München bei Joseph Kosuth. Seine filmischen Arbeiten integrieren verschiedene Genres wie Performance, Dokumentation, Installation, Musik und Theater. In einer eigenwilligen Bildsprache kreiert er Filme, die groteske Szenarien, rätselhafte Aktionen und entrückte Universen vorstellen. Seine filmischen Arbeiten werden international gezeigt, u.a. bei Glasgow International (GB), Video Roam@Honor Fraser (USA), Doris MacCarthy Gallery (CA), RIPBM@Palais de Tokyo (F), Städtische Galerie im Lenbachhaus (D). Tobias Zintel arbeitet regelmässig am Theater, u.a. an den Münchner Kammerspielen (für «Doing Identity Festival», «Bunnyhill» I und II, «Hauptschule der Freiheit» mit Peter Kastenmüller und Björn Bicker), am Theater Basel und am Hebbel am Ufer und der Deutschen Oper Berlin.

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DirektionSH

  • Ralf FiedlerSH
    Ralf Fiedler

    Ralf Fiedler, geboren im Allgäu; Studium an der Ludwig-Maximilian-Universität München und an der Freien Universität Berlin; Philosophie, Hermeneutik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Abschlussarbeit zur Theorie des Dialogs und den Anfängen der Biowissenschaften bei Denis Diderot; journalistische Arbeiten und Lehrtätigkeit. Seit 1988 an verschiedenen staatlichen und städtischen Theatern tätig, zunächst als freier Dramaturg in enger Zusammenarbeit mit Armin Petras u.a. am Berliner Ensemble (Intendanz Heiner Müller), an den Städtischen Bühnen Chemnitz und am Nationaltheater Mannheim; 1996 Dramaturg für Schauspiel und Tanz am Deutschen Nationaltheater Weimar; 1999 Chefdramaturg am Staatstheater Kassel, 2002 am Maxim Gorki Theater Berlin; 2003 Chefdramaturg am Meininger Theater, ab 2005 Schauspieldirektor. Zusammenarbeit mit Sebastian Baumgarten u.a. an der Sächsischen Staatsoper und für das HAU Berlin («Epidemic» nach Lars von Trier), ab 2007 Schauspieldramaturg am Theater Basel und am Theater Neumarkt Zürich; 2009 Leitender Dramaturg an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin. Projektleitung u.a. für die Kulturstiftung des Bundes («Stadt | Theater – Urbane Wirklichkeit und Bühne») und die Münchner Kammerspiele («Brandherde 2 – Du sollst nicht sparen»); Storyeditor/Autor bei Studio Hamburg sowie Producers At Work, Potsdam; zahlreiche Spielfassungen und Stückbearbeitungen; Regiearbeiten.
     

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  • Peter KastenmüllerSH
    Peter Kastenmüller

    Peter Kastenmüller, geboren 1970 in München, gründete nach dem Studium der Philosophie 1994 die freie Theatergruppe «Particular Order» und arbeitete unter Wolfgang Engel als Assistent am Schauspiel Leipzig, danach als Hausregisseur am Staatstheater Kassel. Es folgten Inszenierungen am Staatstheater Hannover, den Münchner Kammerspielen, am Maxim Gorki Theater Berlin, am Schauspiel Frankfurt und am Theater Basel. 2004 und 2006 leitete er gemeinsam mit Björn Bicker und Michael Graessner das zukunftsweisende und vielbeachtete Stadtprojekt «Bunnyhill» an den Münchner Kammerspielen und führte dort Regie bei den Projekten «Illegal» (2008) und «Hauptschule der Freiheit» (2009). Im Sommer 2010 kuratierte Kastenmüller «X Schulen» am Theater Hebbel am Ufer in Berlin. In der Spielzeit 2010/11 richtete er John Steinbecks Roman «Jenseits von Eden» am Theater Basel ein; am Theater Freiburg arbeitete er erneut mit Bicker und Graessner für die Uraufführung des deutschtürkischen Theaterprojekts «Cabinet. Ein deutschtürkischer Bazar» zusammen (Theater Freiburg / garajstanbul, Istanbul). Mit «Die Hofmeister», einem Educational-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Campus Rütli und dem Maxim Gorki Theater Berlin folgte eine weitere Arbeit im Stadtraum. 2011/12 inszenierte Kastenmüller u.a. am Staatstheater Hannover («Deportation Cast» von Björn Bicker), am Theater Basel («Das siebente Siegel» nach Ingmar Bergmann) und eine Folge im 24-Stunden-Marathon «Unendlicher Spass» am Hebbel am Ufer Berlin. 2012/13 folgten Regiearbeiten für das Düsseldorfer Schauspielhaus («Wunder des Alltags» von PeterLicht, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2013) und das Staatstheater Stuttgart. Ab der Spielzeit 2013/14 leitet Peter Kastenmüller das Theater Neumarkt Zürich.

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GeschäftsführungSH

  • Michel BinggeliSH

    Michel Binggeli, geboren 1972 in Zürich, studierte Betriebswirtschaft an der Universität St.Gallen (HSG). Er arbeitete in verschiedenen Management-Positionen bei Unternehmen wie Unilever, Sunrise und Swarovski. Daneben war er mehrjähriger Co-Leiter der Kunstgalerie plattformelf und Theaterrat des Theaterhaus Gessnerallee Zürich.

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TeamSH

  • Fadrina Arpagaus, Dramaturgie
  • Esther Bamert, Buchhaltung/Personaladministration
  • Jacques Borel, Grafik
  • Annina Dullin-Witschi, Regieassistenz
  • Tancredi Gusman, Regieassistenz
  • Eva Heller, Produktionsleitung
  • Christina Mayer, Leitung Kommunikation
  • Lisa Plöchl, Jahrespraktikum Administration
  • Bettina Riedrich, Online/Social Media
  • Inga Schonlau, Dramaturgie
  • Léonie Süess, Bühnenbildassistenz
  • Caspar Urban Weber, Hausfotograf
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TechnikSH

  • Katharina Baldauf, Schneiderei
  • Sonam Bhutia, Reinigung
  • Diane Bhutia, Maske
  • Thomas Bianca, Bühne
  • Olivia Biber, Billettkasse
  • Jürg Breitschmied, Ton/Video
  • Andreas Bögli, Technische Leitung
  • Noëlle Choquard, Malsaal
  • Anita Christen, Einlass
  • Denise Christen, Leitung Maske
  • Dominik Dober, Schreinerei
  • Sibylle Eigenmann, Schreinerei
  • Franz Fleischmann, Bühne
  • Fabian Fässler, Schreinerei
  • Corinne Gujer, Maske
  • Karl Gärtner, Beleuchtung
  • Christoph Heusser, Billettkasse
  • Franco Insigno, Reinigung
  • Elvira Isenring, Ton/Video
  • Coline Jud, Auszubildende Schneiderei
  • Ladina Jäckle, Auszubildende Schneiderei
  • Ueli Kappeler, Beleuchtung
  • Lilli Krakenberger, Leitung Schneiderei
  • Reto Landolt, Schreinerei
  • Martin Lüthi, Einlass
  • Hans Manz, Requisite
  • Doris Mazzella, Garderobe
  • Peter Meier, Stv. Technische Leitung
  • Robert Meyer, Beleuchtung und Bühne
  • Laurent Müller, Leitung Reinigung
  • Cristiano Remo, Schlosserei
  • Fritz Rickenbacher, Ton/Video
  • Duscha Scheerle, Malsaal
  • Ruth Schölzel, Leitung Schneiderei
  • Bettina Stoffel, Deko
  • Marisa Sulmoni, Leitung Billettkasse
  • Semhar Tewelde, Leitung Foyerbar
  • Semhar Tewelde, Co-Leitung Foyerbar
  • Elias Vollmeier, Billettkasse
  • Martin Wigger, Beleuchtung
  • Beatrice Zaidenberg, Einlass
  • Beatrice Zimmermann, Schneiderei
  • Doris Zurbrügg, Deko
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